Hälfte des Berges

Wunderschönes Herbstwetter noch einmal. Ich erwachte mit höllischen Kopfschmerzen, das gestrige Durcheinandertrinken von Wein, Bier und Whisky bei den Glaserschen war natürlich fatal. Pfiff mir Ibuprofen rein und schlief noch einmal ein. Gegen elf hinaus zur Tanke, Süßigkeiten für die Halloweenkinder kaufen, das hatte ich gestern beim Rewe vergessen, danach sofort raus, langer Gang in fast völliger Einsamkeit den Lainengraben rauf und dann linksrum auf der Forststraße richtung Aufacker. Die Stille, der Sonnenschein, Schatten der Erde, die goldenen Bäume, der Wald – ich war ganz eins mit allem. Fast ärgerte ich mich, als ich die übliche Route zum Aufacker kreuzte, dass ich nur Turnschuhe anhatte. Wäre mit Bergschuhen vermutlich noch schnell ganz raufgegangen auf meinen Lieblingsberg. So stieg ich vorsichtig wieder ab, fast verwundert, wie hoch ich schon gekommen war. Meine Gedanken und Gefühle waren von völliger Klarheit. Morgen Allerheiligen, es soll regnen den ganzen Tag. Die Halloweenkinder kamen natürlich nicht.

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