G’schichten aus dem Grunewald

Immer weiter im Potter, jetzt schon tief im Gefangenen von Askaban. Und der Winter ist bis jetzt so mild, letztes Jahr war um die Zeit schon der ganze Boden unter einer tiefen Eisschicht begraben. Dieses Jahr fast immer über null Grad und noch fast keinen Schnee gesehen. Gingen heute einmal um den Teufelssee herum und dann, auf Irrwegen mäandernd, auch noch auf den Teufelsberg hinauf. Ein seltsam geschichtlicher Ort, man sieht die Steine, den wirklichen Weltkriegsschutt, aus dem dieser Berg ja tatsächlich besteht, noch überall aufblitzen, überall ragen einfach Ziegelsteine aus dem Waldboden heraus. Und darunter liegt die Kriegshochschule der Nazis, das ist die unterste Schicht, die Ruine der Wehrtechnischen Universität, darüber man dann den Schutt der zerstörten Stadt anhäufte.

Ganz oben aber, auf der Spitze dieses künstlichen Berges, die auch schon wieder abgewrackte Abhörstation der Amerikaner, die von dort aus die Sowjets abhörten. Bin gespannt, was sie als nächstes da drüber schütten. So schichten sich die Schichten der Geschichte übereinander.

Beim Abstieg völlig verwirrt und orientierungslos. Mit den Handys orientierten wir uns wieder und fanden zurück zum Auto. Karte des Rumtreibers, dachte ich. In den Neunzigern war das sogar noch in der Welt der Magier was Besonderes. Heute hat jeder Muggel so ein Ding in der Jackentasche.

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